4.6
LEISTUNGSFÄHIGKEIT und ERNÄHRUNG
4.6.1 Die wichtigsten Ernährungsbestandteile
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Wer
sich gesund ernährt, |
4.6.1.1 Kohlenhydrate, die schnelle Energiequelle
Der Anteil der Kohlenhydrate an der Nahrung sollte ca. 60 % betragen. Der Körper
speichert in der Leber und in der Muskulatur Glykogen als Energiereserve, die
bei Bedarf sofort in Form von Glucose bereitgestellt wird. Die Glykogenvorräte
des Körpers entsprechen ca. 1200 bis 1400 kcal und reichen für ca. 1 Stunde
intensives Sporttreiben!
Bei kohlenhydratreicher Kost erhöht sich der Anteil der gespeicherten
Glykogenmenge in der Muskulatur von 1,5 g auf ca. 2,0 g pro 100 g Muskelmasse,
mit einem Trick kann er sogar auf ca. 4 g / 100 g Muskelmasse steigen, wenn man
6 Tage vor einem Wettkampf die Glykogenspeicher durch ein intensives
Ausdauertraining leert und dann nach kohlenhydratarmer Kost 2 Tage vor dem
Wettkampf durch kohlenhydratreiche Kost den Kohlenhydratspeicher wieder auffüllt.
Je mehr Glykogen im Muskelgewebe gespeichert ist, desto größer ist die körperliche
Leistungsfähigkeit:
4.6.1.2 Fett, "Energiebombe" und
Dickmacher
25 % Fett sind mehr als genug in der
Nahrung. Fett wird beim Sport erst nach längerer Belastungszeit
verstärkt als
Energiequelle genutzt. Um die Glykogenreserven zu schonen, verbrennt der Körper
Fett, das als Energiebombe doppelt soviel Energie liefert wie Kohlenhydrate. Die
essentiellen Fettsäuren (z. B. Linolsäure) müssen dem Körper unbedingt zugeführt
werden, da er sie nicht selbst herstellen kann! Unkontrolliert fettreiche Ernährung
verschlechtert aber die Glykogenspeicherung in den Muskeln, daher sollte man
besonders auf verstecktes Fett in der Nahrung achten. Tierische Fette meiden:
Cholesteringefahr (Herzinfarkt)!
4.6.1.3 Eiweiß, der Aufbaustoff
15 % Eiweiß-Anteil in der Nahrung ist
für Erwachsene ausreichend, bei Jugendlichen, die im Wachstum begriffen sind,
darf es auch etwas mehr sein. Maximal 2 g / Kilogramm Körpergewicht reichen
sogar für Kraftsportler!
4.6.1.4
Vitamine, zur Aufrechterhaltung der Gesundheit
Vitamine
sind an der Bildung von Hormonen, Blutzellen, Stoffen des Nervensystems und
genetischem Material beteiligt.
Im Allgemeinen dienen sie als Katalysatoren und gehen mit Proteinen Verbindungen
ein, um stoffwechselaktive Enzyme aufzubauen, die Hunderte wichtiger chemischer
Reaktionen im ganzen Körper fördern.
Ohne Vitamine würden viele dieser Reaktionen verlangsamt oder gar nicht mehr
ablaufen.
Ihr Fehlen hat eine Vielzahl von stoffwechselbedingten und anderen Funktionsstörungen
zur Folge.
Eine ausgewogene Ernährung enthält alle notwendigen Vitamine
4.6.1.5 Wasser, die
Quelle des Lebens
Wasser
braucht der Körper für alle Stoffwechselvorgänge und zur Kühlung. Wir
trinken meist nicht genug! Vor dem Sport muss der Wasserspeicher schon frühzeitig
aufgefüllt werden, auch während des Sports bzw. in Pausen sollte man z.B.
Mineralwasser mit etwas Frucht- oder Gemüsesaft oder bei kühler Witterung
warmen, leicht gesüßten Früchtetee in kleinen Mengen schluckweise zu sich
nehmen. Keinen schwarzen Tee, Kaffee, Cola, Limonade oder Alkohol! Der
Wasserverlust ist beim Sport relativ hoch (1-3 Liter pro Stunde), und die
Leistungsfähigkeit nimmt bei Wasserverlust schnell ab:
2%
Wasserverlust bewirkt
20% Leistungsverlust!
4.6.2 Allgemeine Richtlinien gesunder Ernährung
< Vollwertige Mischkost
bevorzugen
< ballastreiche Nahrungsmittel
zuführen
< den Kochsalzanteil bewusst
niedrig halten
< tierische Fette zugunsten
pflanzlicher Öle reduzieren
< raffinierten Zucker und Süßigkeiten
soweit als möglich einschränken
< Genussgifte Alkohol und
Nikotin in ihren Schädigungsmöglichkeiten richtig einschätzen
Das heißt:

Literatur:
Wendt-Uwe
Boeckh-Behrens, Badminton Heute, Intermedia, Krefeld
Konopka, P., Sport-Ernährung und Leistung, Würzburg
Hochmuth, G., Biomechanik sportlicher Bewegungen, Berlin
Deutscher Badmintonverband (Hrsg.), Badminton-Regelwerk, Lübeck
Geiger, Ludwig, Ausdauertraining, Copress Sport, München
Encarta, 2001 Plus
Zdenko Uzorinac, „ABC des Tischtennis“, Zagreb 1997
Martin
Sklorz, Tischtennis, Cornelsen, Düsseldorf
Jonath, Krempel, Haag, Müller, Leichtathletik 1-3, Rowohlt, Reinbek 1995
DVV(Hrsg.): Internationale Volleyballspielregeln. Schorndorf 2005
DVV(Hrsg.): Offizielle Beach-Volleyball - Regeln. Schorndorf 2005
Dürrwächter, Volleyball – spielend lernen – spielend üben.
Schorndorf 2000
www.sportunterricht.de
www.tischtennis-pur.de
www.sportkrankenhaus.de (Th. Steinacker, Abt. Sportmedizin, Krankenhaus für Sportverletzte)
www.isb.bayern.de
www.volleyball-verband.de